Frohe Weihnachten

 

 

 

 

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Ferien!

 


Altstadtlauf 2022

Nach zweijähriger Corona-Pause konnte am 17.09.2022 endlich der 30. OVAG-Altstadtlauf stattfinden. Die vielen Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die sich angemeldet hatten, trafen sich auf dem Schulhof, um die Startnummern entgegenzunehmen und gemeinsam zur Kaiserstraße zu laufen. Zuerst rannten die Bambini ihre 400m auf der gesperrten Hauptstraße und danach die Älteren einen 1000m-Lauf. Die Stimmung war super, allerdings hätte der Platzregen, der die Jungs auf den letzten Metern erwischte, gerne noch ein wenig auf sich warten lassen können.


unsere erstklässler 2022 / 2023

Klasse 1a (Frau Mattern)
Klasse 1a (Frau Mattern)
Klasse 1b (Frau Freiburg)
Klasse 1b (Frau Freiburg)
Klasse 1o (Frau Grüsing)
Klasse 1o (Frau Grüsing)
Intensivklasse 1 (Herr Liewers und Herr Benneckenstein)
Intensivklasse 1 (Herr Liewers und Herr Benneckenstein)

unsere erstklässler 2021 / 2022

Klasse 1a (Frau Guth)
Klasse 1a (Frau Guth)
Klasse 1b (Frau Hilberg)
Klasse 1b (Frau Hilberg)
Klasse 1c (Frau Grüsing)
Klasse 1c (Frau Grüsing)
Intensivklasse 1 (Herr Nolting)
Intensivklasse 1 (Herr Nolting)

UNSere Erstklässler 2020 / 2021


Über Kiel und Frankfurt nach würzburg

Die Gemeinsame Musterschule Friedberg repräsentiert den Wetteraukreis überregional!

 

Im Reisebus auf dem Weg nach Kiel wird den drei Lehrern der Gemeinsamen Musterschule nicht langweilig. Es wird diskutiert über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, Chancen und Probleme bei der Integration von Schülern mit Nicht-Deutscher-Herkunfts-Sprache, kurz NDHS. Im Bus sitzen Lehrer und Schulleitungen von 16 hessischen Schulen, die jede für sich auf dem Weg sind, die Voraussetzungen an ihrer Schule für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen, damit auch die Gruppe der NDHS-Schülerinnen & -Schüler am Ende ihrer Schulzeit mit einem Abschluss und der Aussicht auf eine weitere Ausbildung verabschiedet werden können. Eine lange Woche steht an für die Schulleitung und die DaZ-Lehrer der Musterschule, drei Tage in Kiel, gleich anschließend zwei Tage an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt beim Integrationskongress des HKM für ehrenamtlich Beschäftigte und hessische Lehrkräfte... Ein Ausschnitt aus einem mindestens zweijährigen Prozess mit Stationen u.a. in Wiesbaden, Dortmund, Heidelberg, Kiel und Würzburg, der zum Projekt „Willkommen, Ankommen, Weiterkommen“ der Deutschen Schulakademie gehört, das vor einem Jahr vom HKM gestartet wurde - ein überregionaler Austausch für die Schulentwicklung.

 

In Schleswig-Holstein treffen sich über 50 Lehrkräfte aus Hessen mit Kollegen und Schul-Entwicklern aus Schleswig-Holstein und schauen sich Best-Practice-Beispiele zu den verschiedenen Schulformen an: Berufsschulen, Sekundarstufen-Schulen und Grundschulen geben Einblicke in ihre Arbeitswelt. Die Musterschule besucht hier die Schule auf der Rude in Flensburg, eine Grundschule, die ähnlich wie die Friedberger auch zwei Intensivklassen unterrichtet. Eine weitere Stunde Fahrzeit steht bevor...

 

Nach einem Unterrichtsbesuch und tief gehenden Diskussionsrunden über die Arbeitsweisen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in beiden Ländern geht die Fahrt mit einem Zwischenstopp und dem Vorstellen der Netzwerkarbeit einer Sekundarstufen-Schule in Flensburg-Handewitt zurück nach Kiel, um Integrationsmöglichkeiten anhand verschiedener Projekte mit jungen Migranten kennen zu lernen. So wird beispielsweise bei einem Filmprojekt praktisch erprobt, wie es sich anfühlt, wenn man ohne Sprachkenntnisse versucht, das Verhalten anderer zu deuten. Eine Diskussionsrunde zum Thema kulturelle Bildung schließt einen 14-stündigen Tag ab.

 

Im Projekt „Willkommen, Ankommen, Weiterkommen“ soll die Musterschule am Ende des Entwicklungsprozesses neben den anderen 15 Schulen aus Hessen wortwörtlich als „Musterschule“ für andere (Grund-) Schulen im Hochtaunus- und Wetteraukreis fungieren und die Erfahrungen als Multiplikator weitergeben können. Die Schule wird durch das gesamte Kollegium vor Ort weiterentwickelt und das gewonnene Wissen im Unterricht eingebracht:

 

Beispielsweise wird ein Fachwortschatz in allen Klassenstufen erarbeitet, um sprachsensibel zu unterrichten und so alle Schülerinnen und Schüler fit zu machen, nicht nur die DaZ-Kinder und die Kinder der beiden Intensivklassen an der Musterschule. Auch wenn die Schule bereits Integration lebt durch ihre Netzwerkarbeit im Stadtteil, ehrenamtliche Helfer und Musikprojekte in Zusammenarbeit mit der Musikschule FB: Immer wieder gibt es neue Herausforderungen, die durch neue Anregungen wie jetzt in Kiel differenzierter angegangen werden können.

 

In Frankfurt beim Integrationskongress ist die Musterschule für das staatliche Schulamt Friedberg am Stand und gibt Auskunft und somit Hilfestellung für die Besucher: Am Freitag sind Helfer, die ehrenamtlich an Schulen tätig sind eingeladen, Samstags kommen Lehrkräfte aus ganz Hessen in die Universität und besuchen verschiedene Vorträge. Im Marktplatz der Ideen gibt es eine Ausstellung mit Beteiligung der 16 Schulen vom Projekt „Willkommen, Ankommen, Weiterkommen“, an dem man die Arbeit vielfältig näher gebracht bekommen kann.

 

Im November steht eine mehrtägige Fahrt nach Würzburg für die Gemeinsame Musterschule Friedberg bevor. Davor gibt es noch ein Treffen mit den regionalen Netzwerkschulen im Rhein-Main-Gebiet, bei dem beispielsweise Übergänge an weiterführende Schulen optimiert werden sollen.

 

Es sind weite Wege, die noch immer den Anfang einer langen Reise zu einer Guten Schule für alle sind... und lange Tage, um Schulen in Hessen für die Integration fit zu machen, um Migranten über eine optimale Ausbildung die Chance geben zu können, als echter Mehrwert in Deutschland weiter zu kommen!


ernte im ossenheimer Schulgarten

Die jahrgangsgemischte Klasse 1/2 der Außenstelle der Gemeinsamen Musterschule in Friedberg Ossenheim pflegt seit Jahren den im Rahmen der Agenda 21 angelegten Schulgarten. Im Herbst ist Erntezeit und damit einer von zwei Großeinsätzen unter der Leitung von Petra Freund, Sabine Zscherp und Stefan Navrath.

 

Der Erntetag war wie jedes Jahr ein besonderes Ereignis für die Schulkinder. Im Gegensatz zu den deutschen Kartoffelbauern, die in diesem Jahr über Ernteausfälle und Dürreschäden klagen, konnten sich die Schulkinder über eine besonders ergiebige Kartoffelernte freuen. Aber es gab auch viele andere Dinge zu erledigen, weshalb verschiedene Arbeitsgruppen gebildet wurden. Neben der Kartoffelerntegruppe gab es auch eine Kartoffelwaschgruppe und eine Gruppe, die das neue Insektenhotel mit Schilfrohr befüllte. Dafür musste Schilf in kurze Stücke geschnitten und in Klopapierrollen oder Konservendosen eingefüllt werden. Die Tomaten wurden geerntet, was besonders schön aussah, weil in diesem Jahr Sorten mit unterschiedlichen Farben gepflanzt worden waren.

 

Die Blütenstände der Wiesenblumen wurden mit der Schere abgeschnitten und auf der Wiese verteilt, so dass es im nächsten Jahr vielleicht schon zu einer Anreicherung mit Blütenpflanzen kommen wird. Auch wurden Krokuszwiebeln gesetzt, damit die Insekten im Schulgarten schon im Frühjahr Blüten vorfinden. Schließlich durften einige Kinder den Salbei selbstständig schneiden, und bündeln und zum Trocknen im Schulhaus aufhängen.

 

Wer wollte, konnte die Gewölle der Schleiereule untersuchen, die im Ossenheimer Kirchturm wohnt. Besonders interessant waren die kleinen Mäuseknochen, die noch Tage später mit Pinzetten einem abgebildeten Mäusesekelett zugeordnet wurden.

 

Am nächsten Tag gab es dann eine gemeinsame Kartoffelmahlzeit für alle. Die Pellkartoffeln mit Kräuterquark schmeckten phantastisch.

 


Schulhofmalaktion der Klasse 4b